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Was passiert bei überhöhten GmbH-Zahlungen?

Was passiert bei überhöhten GmbH-Zahlungen?

Steuernews-TV Juni 2018

Bei überhöhten Zahlungen an Gesellschafter oder ihnen nahestehende Personen droht die Schenkungsteuerfalle. Warum? Das zeigen aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofs, der in drei Streitfällen eine Schenkung des Gesellschafters an die ihm nahestehende Person ortete. Jetzt alle wichtigen Infos dazu in Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Was passiert bei überhöhten GmbH-Zahlungen?

Neue Urteile des Bundesfinanzhofs zeigen, dass überhöhte Zahlungen an Gesellschafter oder ihnen nahestehende Personen nicht lohnen:

  • Erstens kommt es auf Ebene der Ertragsteuern zu einer verdeckten Gewinnausschüttung.
  • Zweitens ist der Betriebsausgabenabzug weg, sobald der Betriebsprüfer ein Geschäft als verdeckte Gewinnausschüttung qualifiziert, und
  • drittens droht die Schenkungsteuerfalle.

Warum Schenkungsteuer?

Der Bundesfinanzhof hatte im Januar 2018 in folgenden Streitfällen zu entscheiden:

  • In einem Fall verkaufte der Bruder eines Gesellschafters Aktien an die GmbH und
  • in zwei weiteren Fällen vermieteten Ehepartner der Gesellschafter Grundstücke an die GmbH und hatten den Vertrag mit der GmbH mitunterschrieben bzw. als Gesellschafter-Geschäftsführer abgeschlossen.

Der BFH nahm in allen drei Fällen eine Schenkung des Gesellschafters an die ihm nahestehende Person an. Indizien dafür waren Vetragsgestaltungen, welche unter fremden Dritten nicht üblich waren. Im Einzelfall kommt es immer auf die Ausgestaltung der einzelnen Geschäfte im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten an.

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