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Neu seit 1.1.2020: Meldepflichten und beschränkte Verlustrechnung

Neu seit 1.1.2020: Meldepflichten und beschränkte Verlustrechnung

Steuernews-TV April 2020

Zwei Neuerungen seit 1.1.2020: Meldepflicht bei grenzüberschreitender Steuergestaltung § 138d Abgabenordnung (AO) und die beschränkte Verlustverrechnung EStG § 20 Abs. 6 EStG. Was fällt unter die Meldepflicht? Wie dürfen Verluste aus Kapitalvermögen ausgeglichen werden? Entdecken Sie jetzt mehr zu diesen Neuerungen in Steuernews-TV!

Textabschrift des Videos (Transkription)

Neu seit 1.1.2020: Meldepflichten und beschränkte Verlustrechnung

Seit Jahresbeginn besteht Meldepflicht § 138d Abgabenordnung (AO) bei grenzüberschreitender Steuergestaltung:

  • Meldepflichtig sind alle Initiatoren, die grenzüberschreitende Steuergestaltungen vermarkten, für Dritte konzipieren, organisieren oder zur Nutzung bereitstellen, und auch
  • Intermediäre, die die Umsetzung solcher Steuergestaltungen durch Dritte verwalten.
  • Die meldepflichtigen Sachverhalte sind im Gesetz definiert.

Eine weitere Neuerung ist die beschränkte Verlustverrechnung
Veräußerungsverluste aus einer Ausbuchung wertloser Wertpapiere wurden von der Finanzverwaltung bislang von Amts wegen nicht berücksichtigt. Die Rechtsprechung wertete jedoch einen Totalverlust als „ausbleibende“ Rückzahlung und ließ einen Verlustabzug zu. Anleger konnten sich auf die Rechtsprechung berufen.

Seit 1.1.2020 gilt nun EStG § 20 Abs. 6 EStG: Verluste aus Kapitalvermögen aus der ganzen oder teilweisen Uneinbringlichkeit einer Kapitalforderung oder aus der Ausbuchung wertloser Wirtschaftsgüter etc. dürfen nur in Höhe von 10.000,00 Euro mit Einkünften aus Kapitalvermögen ausgeglichen werden.

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Eine Information (Covid-19) zur Erreichbarkeit unserer Kanzlei:

Seit Juni 2020 haben wir wieder geöffnet, dies jedoch weiterhin eingeschränkt. 

Das bedeutet: 
Zum Schutz Ihrer und unserer Gesundheit sind wir nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich für Sie da.

Bitte haben Sie Verständnis, dass unangemeldete Besuche auch weiterhin nicht möglich sind, dies im Hinblick auf die Einhaltung der Hygienevorschriften.

Was zählt, ist Sicherheit! 
Umsicht und Vorsicht sind weiterhin das höchste Gebot. Das gilt auch für den Betrieb in unserer Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzlei. Für unsere Kanzlei gelten selbstverständlich alle gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutz- und Hygiene-Maßnahmen. Unter Beachtung entsprechender Hygienemaßnahmen bieten wir Besprechungstermine in unseren Kanzleiräumen an.  

Hier finden Sie Genaueres zu unseren Hygienemaßnahmen. 

Die Kommunikation per Telefon und E-Mail ist weiterhin uneingeschränkt möglich. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und vor allem, dass Sie gesund bleiben!

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